Gemeindeerkundungen

Kategorie: Stadtteil (Seite 1 von 3)

Tag 89: Rings um den Kirchturm

Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür. Zeit, mal einen Blick auf die Gemeinde in kommunaler Hinsicht zu schauen. Heute habe ich mich mit Rolf-Dieter Schönlau getroffen. Seit sechs Jahren ist er Bezirksbürgermeister in Münster Süd-Ost. Schön länger sitzt er für die SPD im Bezirksparlament. Da Herr Schönlau nicht mehr zur Wahl antritt, kann ich hier unverfänglich vor der Wahl von dem Gespräch mit ihm berichten. Mich hat seine Sicht auf den Bezirk und auf die Verbindung zur Kirchengemeinde interessiert. Rolf-Dieter Schönlau ist selbst Gemeindeglied.

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Tag 85: Unterwegs

Die erste Lauf-Erfahrung in Münster war ja nicht so berauschend, aber mittlerweile habe ich doch die eine oder andere schöne Strecke gefunden. Eine Runde Laufen gehen ist für mich eine gute kleine Auszeit. Schön finde ich dabei, wenn ich die Laufschuhe anziehen und einfach von zuhause loslaufen und wenn man die Strecken einfach variieren kann: Mal eine schnelle halbe Stunde oder eine langer Lauf in 60 oder 90 Minuten. Übers Laufen kommt man auch gut mit anderen Läufern aus der Gemeinde ins Gespräch, die Tipps für schöne Laufstrecken abgeben. Ab heute bin ich für ein paar Tage unterwegs. Darüber morgen mehr. Heute stelle ich mal drei kleine Runden vor, die man auch für einen längeren Spaziergang nutzen kann.

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Tag 79: Nikolaus im August

Die katholische Gemeinde im Stadtteil ist St. Nikolaus. Das heißt: Eigentlich umfasst das Gemeindegebiet Münster Süd-Ost und erstreckt sich damit auch auf weite Teile der Ev. Kirchengemeinde Wolbeck. St. Nikolaus ist 2012 aus einer Gemeindefusion der ehemals eigenständigen Gemeinden St. Agatha, St. Bernhard, St. Ida und St. Nikolaus entstanden. Heute bilden die vier gleichnamigen Kirchen die Standorte der Großgemeinde mit ihren über 13.000 Mitgliedern. Leitender Pfarrer ist Jörg Hagemann. Er ist gleichzeitig Stadtdechant des Stadtdekanats Münster. Mit ihm habe ich mich bereits gestern zum Gespräch getroffen, heute gab es einen Ökumenischen Klausurtag mit weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde und mit dem Kollegen Christian Plate.

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Tag 78: Stark für Andere!

Wenn ich von meinem Schreibtisch aus dem Fenster blicke, sehe ich einen unscheinbaren Parkplatz. Es ist Rückseite einer Bankfiliale und einer Pizzeria – und der Eingang zu Beratungsräumen der Diakonie Münster. Heute habe ich mich dort mit drei Mitarbeiterinnen der Diakonie getroffen. Mich interessierte, welche Arbeit denn in den Räumen passiert, auf die ich jeden Tag schaue. Natürlich wollte ich auch etwas mehr über die Arbeit der Diakonie in Münster und in den Stadtteilen Gremmendorf und Angelmodde erfahren. Das informative Gespräch hat mir eine gute erste Übersicht gegeben und mir vor allem deutlich gemacht, wie viel es noch zu entdecken gibt.

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Tag 74: Kinder und Kirche

Letztes Jahr ist es volljährig geworden, aber ob das 19. Kinderbibelwochenende dieses Jahr stattfinden kann, ist noch unsicher. Heute habe ich mich mit dem Team getroffen, das das Kinderbibelwochenende und zum Teil den „kleinen“ Kinderkirchentag „KuK“ (Kinder und Kirche) vorbereitet. Es ging einmal darum, das Konzept und die Leute kennen zu lernen, aber auch einen Blick in die Zukunft zu wagen.

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Tag 73: Zusammen auf dem Weg

Der Auftakt in der Friedens-Kirchengemeinde war ökumenisch und auf dem Weg sind mir bis heute immer wieder Menschen begegnet, die betonen, wie wichtig die ökumenische Arbeit hier im Stadtteil ist. Das ging in der Vergangenheit deutlich über das rein theologische hinaus. Für die Theologie war die Ökumenische Erklärung ein wichtiger Schritt, aber das gemeinsame sozial-diakonische Wirken zum Beispiel in der Waldsiedlung steht dem gleichberechtigt gegenüber. Heute war ich erstmals bei einem Treffen des Ökumischen Arbeitskreises dabei.

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Tag 71: Aus Geschichten leben

Der Mensch ist das Tier, das Sprache hat, lautet die klassische Definition bei Aristoles. Natürlich kommunizieren auch Tiere miteinander, aber auf andere Weise. Eine Sprache mit Wortschatz und Grammatik, so einfach sie auch sein mag, gibt es nur bei Menschen. In besonderer Weise sieht man es daran, was der Mensch mit der Sprache anstellt: Wir geben den Dingen nicht nur Namen, sondern erzählen Geschichten – und Namen enthalten kleine Geschichten. Zum Beispiel Ortsnamen wie Gremmendorf oder Angelmodde. Der Mensch ist das Tier, das aus Geschichten lebt.

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Tag 69: Ein Künstlerdorf nebenan

Angelmodde gilt als Künstlerdorf und wird zuweilen in einem Atemzug mit Worpswede genannt. Mag das auch etwas übertrieben sein, ist es doch interessant, einen kleinen kunstgeschichtlichen Ausflug zu wagen. In letzter Minute haben wir es noch geschafft, die Ausstellung „Gemeinsam für die Kunst“ im Stadtmuseum Münster anzusehen. Die Ausstellung erinnert an die Anfänger der Freien Künstlervereinigung Schanze, die 1919 gegründet wurde und noch heute als besteht.

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Tag 58: Lütkenbeck

Zwischen Gremmendorf und dem Hafen, hinter dem Gasometer am Albersloher Weg der, liegt die kleine Siedlung Lütkenbeck. Sie hat ihren Namen von Haus Lütkenbeck, einer barocken Schlossanlage, östlich vom Lindberghweg inmitten der Wäldchen Telgenbusch und Sternbusch. Die Siedlung entstand nach dem 2. Weltkrieg aus einer ehemaligen Wohnsiedlung für Militärangehörige. Zur Hälfte ist der Siedlung der Ursprung als militärische Wohnanlage noch anzusehen. Vor allem im südlichen Bereich des Stadtteils finden sich neuere und ältere Einfamilienhäuser.

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Tag 54: Vom Drubbel zum beliebten Wohnquartier

Der Stadtteil Gremmendorf zählt, wie ich gelernt habe, schon zur Stadt Münster, während Angelmodde als Vorort gilt. Der Übergang ist freilich fließend, da die Bebauung der beiden Stadtteile ineinander übergeht und selbst viele, die dort wohnen, die genaue Grenze nicht kennen. Openstreetmaps dehnt gar Gremmendorf nach Süden aus und nennt den Bereich „Gremmendorf West“. Dabei liegt „Gremmendorf West“ auf der anderen Seite das Albersloher Wegs, während der alte Gremmendorfer Teil „Gremmendorf Ost“ heißt bzw. Alt-Gremmendorf genannt wird. Alt ist dabei relativ, denn Gremmendorf ist nicht älter als 200 Jahre und zählt damit zu den jüngeren Stadtbezirken.

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