Heute war mein erster Konfi-Projekttag in der Friedenskirchengemeinde. Es lief zwar anders, als es das Konfi-Team hier gewohnt ist, aber alle waren am Ende ganz zufrieden damit. Im Zentrum stand Psalm 23. Da der Unterricht Corona-konform geschehen sollte, lief er in Form eines Stationenlaufes ab. Die Konfis kamen in 20 Minuten-Abständen und wurden dann losgeschickt, um sich an verschiedenen Punkten in Angelmodde mit Aspekten des Psalms zu beschäftigen. Dabei wurden manche Psalmbilder auch konkret erfahrbar.

Ein Gruppe zum Beispiel hat sich etwas verirrt und musste er wieder auf den richtigen Weg zurück finden. Da konnte man natürlich schön dran anknüpfen, wie es ist, wenn man nicht weiß, wo es lang geht: „Du führst mich auf rechter Straße um deines Namens willen.“

Wie bestellt tauchte sogar ein Schafherde auf, allerdings ohne Hirte. Was bedeutet das für eine Herde, auf eine saftige Wiese geführt zu werden und zum frischen Wasser? Was heißt es, dass Gott wie ein Hirte ist? Das alte Bild wurde mit einer konkreten Erfahrung schön illustriert.

Ein Schafherde zieht durch Angelmodde (Foto von Andreas Czarske)

Am Ende war das Konfi-Team, bestehend aus Susi Eckardt (die alles geplant und vorbereitet hat), Laura Frenzel, Jugendreferent Andreas Czarske und Anna von der Stein, sich darin einig: Aus der Not kann man eine Tugend machen und den Blocktag so oder ähnlich auch in Nach-Corona-Zeiten einmal mit einer anderen Konfi-Gruppe wiederholen.