Gemeindeerkundungen

Tag 16: Wo sind wir denn hier gelandet

Die erste Nacht im Pfarrhaus liegt hinter uns. Ebenso der erste Einkauf im nahegelegenen Supermarkt, erste Bestellung in der Pizzeria gleich nebenan und der Besuch – wie sollte es anders sein – im Baumarkt. Wenn man vor Ort wohnt, kriegt man ein anderes Gespür dafür, wie die Gemeinde so tickt. Wo also sind wir gelandet? Neben dem Regalaufstellen, Kistenauspacken und Büro einrichten war das heute meine Fragestellung. Und wo liegt eigentlich die Grenze zwischen Gremmendorf und Angelmodde?

Die Bereiche der Friedenskirchengemeinde

Die beiden Gemeindeteile sind Gremmendorf im Norden und Angelmodde im Süden. Auf der Openstreetmap-Karte ist von Gremmendorf, Gremmendorf-West und Angelmodde Waldsiedlung die Rede. Hier in Münster wird aber offenbar nicht von Gremmendorf-West gesprochen (was auch komisch wäre, weil der Bereich im Süden von Gremmendorf liegt), sondern von Angelmodde West. Denn es gibt noch Angelmodde-Waldsiedlung und Angelmodde-Dorf, dem ursprünglichen Angelmodde und zur Kirchengemeinde Wolbeck gehörig. Die Grenze zu Wolbeck wird durch die Werse markiert – gewissermaßen unsere Standleitung nach Beckum.

Auf dem Gemeindegebiet liegt noch das Gewerbe- und Industriegebiet Loddenheide, sowie südlich davon das Gewerbegebiet Höltenweg. Wichtig für die weitere Gemeindeentwicklung dürften v.a. das Gelände der ehemaligen York-Kaserne und die Siedlung Lütkenbeck sein, weil hier eine neue Wohnbesiedlung entsteht.

Die Friedenskirche mit Gemeindehaus, Kindergarten und Pfarrhaus liegt mittendrin und quasi an der Grenze zwischen Gremmendorf und Angelmodde.

1 Kommentar

  1. Beate S. Herbers

    Dein Ankommen in unserer Gemeinde ist schon spannend. Ich freue mich schon, wenn (vielleicht) eine Karte kommt, auf der die Grenzen der Friedens-Kirchengemeinde gezeigt werden. Hab ich noch nie gesehen… die einzige Grenze, die ganz klar ist: nach Wolbeck verläuft sie in der Mitte der Werse. Frieden gehörte früher zu Wolbeck und hat sich abgeteilt, da wurde das festgelegt. Damals hat keiner für nötig gehalten die anderen Himmelsrichtungen zu begrenzen, das war offenbar allen völlig klar.

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