Gemeindeerkundungen

Kategorie: Predigt (Seite 1 von 2)

Tag 84: Ich habe nur Unvollkommenheit zu bieten (Predigt)

Zum heutigen Predigttext zur Geschichte vom Pharisäer und vom Zöllnern hatte ich zufällig während des Lockdowns schon einmal ein Predigt vorbereitet: für den Video-Doppelpunkt-Gottesdienst in Beckum. Der damalige Gottesdienst war sehr geprägt vom Lockdown und den großen Unsicherheiten. Hier noch ein paar andere Gedanken zur Geschichte. Zum Zitat von Richard Rohr habe ich neulich im Blog schonmal was geschrieben. Passend zum Thema muss ich allerdings demütig eingestehen: Die Predigt vom Mai war besser als die von heute: „Imperfection is all I can offer.“

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Tag 70: Niederreißen und aufbauen (Predigt)

Ich habe heute mal eine Kurzform des Gottesdienstes zum Mitnehmen fertiggemacht und ausgelegt. So kann man einen Zettel mitnehmen und weitergeben an jemanden, der nicht zum Gottesdienst kommen kann. Mal schauen, ob ich das in Zukunft weiterverfolge: Der verteilte Zettel enthält doch noch viele Tippfehler, weil die Zeit zum Überarbeiten fehlte. Hier eine verbesserte Version.

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Tag 66: Hallo Mikro! Test! Test! Test!

Heute ging es in ganz unterschiedlichen Formen um das leidige Thema Corona: Wann können die Gruppen wieder starten? Wie sieht es mit den Bläsern aus? Was, wenn die großen Räume alle belegt sind? Welche Empfehlungen gibt die Landeskirche aktuell? Und welche Veränderungen wird Corona langfristig haben? In dem Zusammenhang habe ich mich hingesetzt, und ausprobiert, was ich schon länger mal machen wollte: die Predigt vom letzten Sonntag aufnehmen. Das klingt „im Studio“ natürlich völlig anders, als in der Kirche – zumal ich nicht frei spreche, sondern ablese. Aber wäre das eine Form, die man jetzt und in Zukunft anwenden könnte?

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Tag 63: Was christlich glauben heißt (Predigt)

Auf dem Boden liegen bedruckte Blätter, angeordnet in Form einer Spirale. Auf den Blättern steht das Glaubensbekenntnis. Es ist auf viele verschiedene Zettel aufgeteilt. Wir stehen rings herum um die Glaubensbekenntnis-Spirale. Gemeinsam sprechen wir das Glaubensbekenntnis, danach wiederholt einer allein leise den Text. Die anderen stimmen bei den Stellen mit ein, die sie aus ganzem Herzen mitsprechen können. An anderen Stellen sprechen sie leise, weil sie hier unsicher sind – oder sie schweigen. So entsteht ein Klangcollage: Der erste Teilsatz wird noch kräftig mitgesprochen: „Ich glaube an Gott“. Bei „Vater“ wird es etwas leiser, beim „Allmächtigen“ noch mehr. Bei „Schöpfer des Himmels und der Erde“ sind wieder viele dabei. Die Übung habe ich verschiedenen Gruppen gemacht, als Einstieg, um miteinander ins Gespräch zu kommen: Was sagt mir das alte, apostolische Glaubensbekenntnis noch? Wie würde es heute klingen?

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Tag 57: Butter bei die Fische

Aber heißt denn nun christlich glauben? Anfang Juli habe ich mit einer Predigtreihe begonnen, die sich an dem Lied „Wenn dein Kind dich morgen fragt“ von Fritz Baltruweit orientiert. Dankenswerterweise haben sich Leserinnen und Leser dieses Blogs mit eingebracht und mir geschrieben, wenn ich darum gebeten habe. Das möchte ich für den nächsten Sonntag nochmal probieren. Also: Butter bei die Fische. Schreiben Sie mir!

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Tag 56: Wie wir handeln sollen (Predigt)

Bei einer Umfrage unter US-Amerikaner geben 58% an, Glaube sei wichtig in ihrem Leben (das sagen im Vergleich nur 25% der Deutschen). Allerdings konnten nur wenige zentrale Fragen zum christlichen Glauben beantworten. Viele halten auch bei uns die Zehn Gebote für zentral, aber bei der Umfrage konnten 2/3 nicht mal fünf Gebote nennen. Interessanterweise wussten Atheisten und Agnostiker oft besser über Glauben Bescheid als Evangelikale.

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Tag 49: Warum wir glauben können (Predigt)

Vor ein paar Jahren habe ich eine russlanddeutsche Frau zum Geburtstag besucht. Sie wohnte bei Tochter. Wir saßen im Wohnzimmer. Die Frau hatte ein altes, evangelisches Gesangbuch. Es gehörte schon den Eltern und war für sie ein wichtiger Schatz. In Erinnerung geblieben ist mir der Besuch aber deshalb, weil in dem Wohnzimmer einfache Kopien russischer Ikonen hingen und ein gerahmtes Bild von Papst Johannes Paul II. (obwohl die ganze Familie evangelisch war). Auf der Fensterbank stand ein kleiner Zen-Garten und eine Buddha-Figur, wie es sie oft in Einrichtungshäusern gibt.

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Tag 48: Predigtvorbereitung

Der Samstag gehört der Gottesdienstvorbereitung. Im Moment gehört dazu ein Lied zum Vortragen einzuüben, sich auf der Trompete einzublasen für das gemeinsame Lied auf dem Kirchplatz, Gebete formulieren und die Predigt zu entwerfen. Ein wichtiges Element der Predigtvorbereitung ist dabei, eine Runde Laufen zu gehen. Wenn der Gedankengang der Predigt steht und die Zeit es zulässt, drehe ich eine Runde und lasse die Gedanken ein bisschen purzeln. Nach dem Duschen weiß ich meistens, was zu ändern ist oder hab neue Ideen für die Punkte, mit denen ich unzufrieden bin. Manchmal entsteht danach nochmal ein ganz neuer Predigtentwurf.

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