Konfi-Arbeit in Münster wird ganz anders sein als in Beckum – das kann ich schon mal sagen. Heute haben Susi Eckardt und Laura Frenzel mir einen ersten umfassenden Einblick in das Friedenskirchen-Modell gegeben. Übernächste Woche bin ich dann zum ersten Mal beim Projekttag dabei.

Die Konfi-Zeit läuft in der Friedens-Kirchengemeinde im Grunde 1 1/2 Jahre. Nach einem Anfangsblocktag im September geht es zunächst fast ein dreiviertel Jahr in eine Wochenunterrichtsphase, jeweils Donnerstags abends von 18 bis 19 Uhr. In dieser Zeit wird auch das Krippenspiel vorbereitet, dass die Konfis im Weihnachtsgottesdienst um 16:30 Uhr aufführen.

Nach Ostern kommt dann eine Phase mit Projekttagen und größeren und kleineren Projekten. Die Projekttage laufen in der Regel von 10 bis 15 Uhr mit einer gemeinsamen Mittagspause mit einem von Eltern vorbereiteten Mittagessen. Es gibt einen Projekttag z.B. zum Thema Abendmahl, einen Projekttag zum Thema Tod und Sterben sowie ein Diakonieprojekt, bei dem die Konfis in einer diakonischen Einrichtung mitarbeiten.

Am Ende der Konfi-Zeit steht ein Konfi-Wochenende in Saerbeck, bei dem der Vorstellungsgottesdienst vorbereitet wird. Danach ist dann die Konfirmation als krönender Abschluss.

Unterschiede zur Konfi-Arbeit in Beckum ist, dass die Konfi-Gruppe relativ klein ist (aktuell 14 Konfis), die Konfi-Arbeit wird komplett von Ehrenamtlichen verantwortet wird und zumindest zur Hälfte aus Wochenunterricht besteht. Was genau meine Rolle ist, wird sich sicher im Lauf des nächsten Jahres herauskristallisieren.

Im Moment ist natürlich wie alles völlig anders als sonst. Die Konfirmationen, die eigentlich nach Ostern hätten stattfinden sollen, finden erst am 19./20. September statt. Der Vorstellungsgottesdienst wird aktuell so vorbereitet, dass er ggf. per Video präsentiert werden kann. Und der übliche Start am Erntedankfest in einem großen Gottesdienst mit Jung und Alt, bei dem neben den Konfis auch die neuen Kita-Kinder begrüßt werden, kann voraussichtlich nicht in der bislang gewohnten Form stattfinden.

Jetzt freue ich mich erstmal darauf, am 20. Juni zum ersten Mal beim Projekttag dabei zu sein. Er wird auch unter Coronabedingungen stattfinden, und zwar als Stationenlauf von kleineren Gruppen. Meine Station wird unser Pfarrhaus sein.