Gemeindeerkundungen

Kategorie: Ökumene

Tag 81: Die Welt der Bibel erkunden

Bibelkreise haben eine lange Geschichte, die bis in die Reformationszeit zurückreicht und deshalb oft als typisch evangelisch gilt. Schon Luther hatte dazu geraten, sich neben dem Gottesdienst auch in der Woche zum gemeinsamen Bibellesen zu treffen. Es waren dann aber vor allem Pietisten, die sich in Bibelstunden dem Studium der biblischen Schriften widmeten. Bis zur Reformation reicht die Geschichte des Bibelkreises in der Friedens-Kirchengemeinde zwar nicht zurück und auch die Ausrichtung ist anders als pietistisch-evangelikalen Kreisen, aber die Gruppe ist eine feste Institution im Gemeindeleben. Heute haben sich die Mitglieder erstmals seit langer Zeit wieder getroffen. Ich war die erste Stunde in der Gruppe zu Gast.

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Tag 79: Nikolaus im August

Die katholische Gemeinde im Stadtteil ist St. Nikolaus. Das heißt: Eigentlich umfasst das Gemeindegebiet Münster Süd-Ost und erstreckt sich damit auch auf weite Teile der Ev. Kirchengemeinde Wolbeck. St. Nikolaus ist 2012 aus einer Gemeindefusion der ehemals eigenständigen Gemeinden St. Agatha, St. Bernhard, St. Ida und St. Nikolaus entstanden. Heute bilden die vier gleichnamigen Kirchen die Standorte der Großgemeinde mit ihren über 13.000 Mitgliedern. Leitender Pfarrer ist Jörg Hagemann. Er ist gleichzeitig Stadtdechant des Stadtdekanats Münster. Mit ihm habe ich mich bereits gestern zum Gespräch getroffen, heute gab es einen Ökumenischen Klausurtag mit weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde und mit dem Kollegen Christian Plate.

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Tag 73: Zusammen auf dem Weg

Der Auftakt in der Friedens-Kirchengemeinde war ökumenisch und auf dem Weg sind mir bis heute immer wieder Menschen begegnet, die betonen, wie wichtig die ökumenische Arbeit hier im Stadtteil ist. Das ging in der Vergangenheit deutlich über das rein theologische hinaus. Für die Theologie war die Ökumenische Erklärung ein wichtiger Schritt, aber das gemeinsame sozial-diakonische Wirken zum Beispiel in der Waldsiedlung steht dem gleichberechtigt gegenüber. Heute war ich erstmals bei einem Treffen des Ökumischen Arbeitskreises dabei.

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Tag 37: Eine Tafel für Gremmendorf

Im Bereich der Friedens-Kirchengemeinde gibt es zwei Ausgabestellen der Münster-Tafel e.V.: Für den Bereich Angelmodde organisiert die Ausgabestelle der Treffpunkt Waldsiedlung e.V.. Gremmendorfer kommen in das Gemeindehaus der Friedens-Kirchengemeinde, wo ein 11-köpfiges Ehrentamtlichen-Team Donnerstags am Vormittag die Ausgabe übernimmt. Geleitet wird das Team von Monika Kuhr, die die Aufgabe vor zwei Jahren von Hans-Georg Reuter übernommen hat, der heute noch im Team mitarbeitet. Mit Frau Kuhr habe ich mich heute getroffen. Sie hat mir einiges zur Tafel-Arbeit in Münster, v.a. natürlich in der Ausgabestelle Gremmendorf erzählt.

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Tag 11: Ökumenische Erklärung

Heute ist Fronleichnam. Das katholische Hochfest feiert die Gegenwart Christi in Brot und Wein, den Elementen des Abendmahls. Beim Ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag hat Pfarrer Thomas Schulz durch die Blume angeregt, auch vor der evangelischen Kirche einen Segensaltar aufzubauen um ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen. In diesem Jahr fallen coronabedingt die Prozessionen aus. Für das nächste Jahr habe ich mir die Anregung aber auf die Agenda gesetzt. Aber ich verbinde mit Fronleichnam noch mehr.

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Tag 4: Hoffnungsgärten

In Beckum war ich in den vergangenen Jahren für den Ev. Friedhof zuständig. Die Friedens-Kirchengemeinde hat keinen eigenen Friedhof, aber die Friedhofsituation hat mich natürlich dennoch interessiert. Es wird nicht ausbleiben, dass ich irgendwann Menschen hier auf einem schweren Gang begleiten werde. Es gibt in Angelmodde und Gremmendorf zwei Städtische Friedhöfe, an der Homannstraße und „Am Hohen Ufer“. Passend zum trüben und regnerischen Wetter habe ich mich heute dorthin auf den Weg gemacht.

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Tag 1: Ökumenischer Auftakt

Pfingsten ist das Fest, an dem wir feiern, dass die christliche Gemeinde sprachfähig wurde: Grade noch verängstigte Jünger wagten sich aus ihren Verstecken und begannen darüber zu sprechen, was sie glauben und worauf sie hoffen. Pfingsten ist daher das passende Fest, um eine neue Pfarrstelle anzutreten. Seit heute bin ich Pfarrer in der Ev. Friedens-Kirchengemeinde Münster, in den Stadtbezirken Gremmendorf und Angelmodde.

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