Gemeindeerkundungen

Kategorie: Umfeld (Seite 2 von 4)

Tag 58: Lütkenbeck

Zwischen Gremmendorf und dem Hafen, hinter dem Gasometer am Albersloher Weg der, liegt die kleine Siedlung Lütkenbeck. Sie hat ihren Namen von Haus Lütkenbeck, einer barocken Schlossanlage, östlich vom Lindberghweg inmitten der Wäldchen Telgenbusch und Sternbusch. Die Siedlung entstand nach dem 2. Weltkrieg aus einer ehemaligen Wohnsiedlung für Militärangehörige. Zur Hälfte ist der Siedlung der Ursprung als militärische Wohnanlage noch anzusehen. Vor allem im südlichen Bereich des Stadtteils finden sich neuere und ältere Einfamilienhäuser.

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Tag 54: Vom Drubbel zum beliebten Wohnquartier

Der Stadtteil Gremmendorf zählt, wie ich gelernt habe, schon zur Stadt Münster, während Angelmodde als Vorort gilt. Der Übergang ist freilich fließend, da die Bebauung der beiden Stadtteile ineinander übergeht und selbst viele, die dort wohnen, die genaue Grenze nicht kennen. Openstreetmaps dehnt gar Gremmendorf nach Süden aus und nennt den Bereich „Gremmendorf West“. Dabei liegt „Gremmendorf West“ auf der anderen Seite das Albersloher Wegs, während der alte Gremmendorfer Teil „Gremmendorf Ost“ heißt bzw. Alt-Gremmendorf genannt wird. Alt ist dabei relativ, denn Gremmendorf ist nicht älter als 200 Jahre und zählt damit zu den jüngeren Stadtbezirken.

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Tag 52: Eine verworrene Geschichte

Nachdem ich gestern schon mal gescheitert war, mir eine Übersicht über die Stadtteile und Kirchengemeinden zu verschaffen, geht das Scheitern heute weiter. Gestern hatte ich versucht, die an die Friedens-Kirchengemeinde angrenzenden Gemeinden mit Stadtteilen zu verbinden. Das ist geht schon in der Friedens-Kirchengemeinde nicht ganz auf und setzt sich in den anderen Bezirken durch. Versucht man, die Karte der evangelischen Gemeinden über die Pläne der Stadtbezirke zu legen, sieht man schnell: die Gemeindegrenzen folgen einer anderen Logik, die vermutlich eher pragmatische als historische Gründe hat. Trotzdem ist ein Blick in die Geschichte der Gemeinden selbst, durchaus interessant weil äußert verworren.

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Tag 51: Grobe Orientierung

Eigentlich war mein Plan für heute, mir mal eine kleine Übersicht über die verschiedenen Stadtteile und Innenstadtviertel Münsters zu verschaffen. Ich gucke jetzt schon auf 50 Tage in Münster zurück. Es wird Zeit, mal den Blick ein wenige zu weiten. Klar, man kennt auch als Nicht- und Neu-Münsteraner Kreuzviertel und Aaseestadt. St. Mauritz war ich auch schon und vom Erphoviertel hatte ich bereits gehört. Außerdem gibt es von der Stadt Münster ein tolles pdf mit allen Stadtteilen, bis ins Kleinste gegliedert. Das könnte ich über den Plan der Ev. Kirchengemeinden legen und wüsste dann, welche Gemeinde in welchen Stadtteilen liegt. Sollte also nicht so schwer sein. Da ahnte ich noch nicht, dass die Sache ein verzwicktes Puzzlespiel ist, an dem ich erstmal gescheitert bin.

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Tag 50: Cumulus

Auf die Frage „Was ist das für eine Wolkenform?“, würde ich im Zweifel immer „Cumulus“ antworten. Andere Wolkenbezeichnungen fallen mir spontan meistens nicht ein und Cumuluswolken sind einfach die typische Wolkenform, die jedes Kind malt, wenn es Wolken malt. „Cumulus“ ist aber auch der Name eines millionenschweren IT-Projektes der westfälischen Landeskirche. Es geht dabei, naheliegenderweise, um ein Cloud-Projekt und ich habe heute eine erste Einführung zur Nutzung von Cumulus in Verbindung mit Outlook bekommen.

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Tag 46: Treffpunkt Waldsiedlung

Wer von Beckum über Albersloh nach Münster fährt, passiert nach dem Ortsschild erstmal Angelmodde-Waldsiedlung, den südlichen Zipfel der Kirchengemeinde. Ein Teil des Bereichs, die frühere Osthuesheide, galt einmal als sozialer Brennpunkt. Auch heute noch hat die Gegend nicht den besten Ruf, obwohl viele Familien gern hier leben. Seit 20 Jahren engagiert sich der Verein Treffpunkt Waldsiedlung e.V. für eine gute Nachbarschaft und in der Integrationsarbeit. Mit der Vorsitzenden des Vereins, Anna Maria Ittermann, habe ich mich heute im Treffpunkt Waldsiedlung verabredet.

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Tag 43: Heidefrieden

Eigentlich passen die Wörter „schön“ und „Industriegebiet“ nicht in den gleichen Satz. Aber beim Industrie- und Gewerbegebiet Loddenheide liegen die Wörter doch relativ nah beieinander. Das Gewerbegebiet bildet die nord-westliche Ecke meines Pfarrbezirks. Allerdings werden nördlich der Straße An den Loddenbüschen wohl kaum Leute wohnen. Aber ich habe mich heute mal dorthin auf den Weg gemacht um den Friedenspark und vor allem die Friedenskapelle zu suchen. Das ist ja auch naheliegend für den Pastor an der Friedenskirche.

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Tag 38: Friedenskinder

Mein Arbeitsweg ist denkbar kurz und sehr schön: Es sind vielleicht 20 Meter, die zwischen Pfarrhaus und Kirche liegen. Der Weg führt durch ein Törchen und dann quer durch den Garten des Kindergartens. Die Einrichtung wurde als „Kindergarten an der Friedenskirche“ 1971 eingeweiht. Mittlerweile heißt er „Ev. Friedenskindergarten“ und heute morgen hat mir Gabriele Bollacke, seit zwei Jahren Leiterin der Einrichtung, einiges über den Kindergarten, das Team und die Arbeit dort erzählt. Natürlich ging es auch um die Frage, was sich das Kita-Team von mir als dem neuen Pastor wünscht.

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Tag 37: Eine Tafel für Gremmendorf

Im Bereich der Friedens-Kirchengemeinde gibt es zwei Ausgabestellen der Münster-Tafel e.V.: Für den Bereich Angelmodde organisiert die Ausgabestelle der Treffpunkt Waldsiedlung e.V.. Gremmendorfer kommen in das Gemeindehaus der Friedens-Kirchengemeinde, wo ein 11-köpfiges Ehrentamtlichen-Team Donnerstags am Vormittag die Ausgabe übernimmt. Geleitet wird das Team von Monika Kuhr, die die Aufgabe vor zwei Jahren von Hans-Georg Reuter übernommen hat, der heute noch im Team mitarbeitet. Mit Frau Kuhr habe ich mich heute getroffen. Sie hat mir einiges zur Tafel-Arbeit in Münster, v.a. natürlich in der Ausgabestelle Gremmendorf erzählt.

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Tag 33: Auf dem Waldfriedhof

Die erste Beerdigung in Münster führte mich heute auf einen Friedhof, den ich noch nicht besichtigt, aber von dem ich schon einiges gehört hatte: den Waldfriedhof Lauheide. Er liegt nordöstlich von Münster hinter Handorf. Kommunal gehört das Areal zwar zu Telgte und zum Kreis Warendorf, aber das Land hat die Stadt Münster bereits 1929 erworben, um dort einen neuen Friedhof zu errichten. Die kurze Stipvisite zeigte: Der Friedhof gehört nicht ohne Grund zu den schönsten Friedhöfen Deutschlands.

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