Gemeindeerkundungen

Kategorie: Kirche (Seite 2 von 2)

Tag 27: Ein offenes Haus

Am Vormittag haben wir erneut die Öffnung des Gemeindehauses in Angriff genommen. Erste Vorüberlegungen hatten wir schon an Tag 5 angestellt, wobei ich einiges mehr über die Gemeindegruppen erfahren habe. Heute stand für mich mehr das Haus selbst im Blick. Wenn von „Raum 2“ und „Raum 5“ die Rede ist, bekomme ich langsam eine Vorstellung, welcher Raum gemeint ist.

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Tag 17: Eingewoben

Getauft werden heißt, eingewoben werden ins Gewebe der Gemeinde – diese Assoziation hatte ich, als ich das erste Mal die Wandbehänge im Gemeindesaal gesehen habe. In der Friedenskirchengemeinde wird bei jeder Taufe ein Taufband mit Name, Geburts- und Taufdatum gestaltet. Anschließend werden die Bändern zu einer Erinnerungsstruktur verbunden. Viola Munde hat in den vergangenen Jahren mehrere solcher auf Rollen angebrachten Taufbehänge gestaltet. Im hinteren Bereich der Friedenskirche hängen die aktuellen Taufbänder der zuletzt Getauften aus.

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Tag 14: Ein Herz und eine Seele – Predigt

Am Montag habe ich die Leserinnen und Leser dieses Blogs dazu eingeladen, mir ihre Gedanken zum Predigttext für heute zu schicken. Die Resonsanz war übersichtlich, aber gehaltvoll und lief v.a. über E-Mail. Angeregt von den Mails hat sich ein Predigt-Gedankengang für die heutige Predigt entwickelt, der hier nachzulesen ist.

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Tag 7: Der verborgene Segen

In der Friedenskirche gibt es eine Figur des segnenden Christus aus dem frühen 16. Jahrhundert, die seit 1978 auf einem Sockel an der Seite des Altarraums steht. Für meine heutige Antrittspredigt – eigentlich hätte heute die offizielle Einführung sein sollen – hatte ich die Idee, eine Brücke zu schlagen vom segnenden Christus über dem Eingangsportal der Beckumer Christus-Kirche zum segnenden Christus in der Friedenskirche. Vorgeschlagener Predigttext war nämlich der Aaronitische Segen. Aber als ich letzte Woche in die Kirche kam, war die Figur hinter der fahrbaren Orgel verschwunden. Aber so ist ja die Erfahrung mit dem Segen auch: Er wirkt unsichtbar und aus dem Hintergrund. Segen ist unverfügbar. Hier ist der Gedankengang meiner heutigen Predigt.

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Tag 6: Ein Zeichen des Friedens

Die Planungen für den Bau der heutigen Friedenskirche reicht bis in die 1930er Jahre zurück. Damals hatte der 1930 gegründete Evangelische Kirchbauverein Gremmendorf das Grundstück erworben. Das Geld reichte aber nicht für einen Kirchbau. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten hier viele evangelische Flüchtlinge und Vertriebene, so dass 1947 ein großer Pfarrbezirk geschaffen wurde, der Albersloh, Angelmodde, Gremmendorf, Loddenheide und Wolbeck umfasste. Auch ein Kirchbau wurde wieder ins Auge gefasst, angetrieben durch den damaligen Pfarrer Franz Drews: eine „Kapelle Gremmendorf-Angelmodde“.

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